Kategorie-Archiv: Northland

Entlang der Ostkueste des Northland von Kerikeri nach Whangarei Heads

Hallo,

ja, da sind wir wieder :-)! Wir sind gestern zu Mittag im Whangarei Yoga Retreat, einen Tag frueher als urspruenglich gedacht, angekommen. 7 Tage nach unserem letzten Rasttag in Kerikeri, in denen wir knapp 160Km zu Fuss, 17Km per Autostopp und auch ein paar auf Booten zurueckgelegt haben.

Am Sonntag (23.10.) ging es schon sehr frueh los, der Wecker laeutete um dreiviertel 5. Wir haben uns mit Josee ausgemacht, dass sie um halb 6 zu unserer Cabin im Kerikeri Holidaypark kommt und wir gemeinsam die knapp 30 Kilometer nach Opua gehen, um das Boot nach Whaikane zu nehmen, das aufgrund der Gezeiten schon um 14:30 Uhr abfaehrt (teilweise sind am TA naemlich auch Strecken am Wasser zurueckzulegen) . Josee hat es sich dann doch anders ueberlegt und hat sich nochmal hingelegt. Als wir unsere Rucksaecke schulterten, um nach draussen zu gehen, standen auf einmal Jess&Brad vor der Tuer, die sich uns anschlossen. Und so starteten wir zu viert los in die Dunkelheit. Wir gingen durch die verlassenen Strassen der Stadt und hatten einen schnellen Schritt drauf, um uns aufzuwaermen und auch rechtzeitig nach Opua zu kommen. Wir quatschten die ganze Zeit mit den beiden, die Sonne ging auf und es wurde waermer. Wir streiften durch schoene Waelder und hatten eine echt gute Zeit und kamen flott voran. Nach dem Wald kamen wir im Laufe des Vormittags an die Kueste, die Sonne schien uns entgegen und wir genossen den Weg entlang der Kueste. Der Weg fuehrte uns nach Pahia – einem echt schoenen Kuestenort an dem sich im Sommer die Touristen tummeln. Als wir hinkamen war alles noch recht beschaulich und ruhig, aber doch mit Leben erfuellt. Wir hatten bereits grossen Hunger und da kam der Fish&Chips Laden gerade richtig und wir machten eine ausgiebige Pause – wir waren so schnell unterwegs, dass wir echt keinen Stress hatten, das Boot rechtzeitig zu erreichen 🙂 . Aufgrund der Ebbe konnten wir den Weg dann direkt am Meer fortsetzen und nach ein paar Buchten waren wir auch schon in Opua. Dort trafen wir wieder auf Bettina und Matt&Quinn,  die auch auf das Boot warteten. Nach einem Eis und einer Rast kam dann auch puenktlich unser Faehrmann, der uns in gut 30 Minuten durch das Whaikare Inlet nach Whaikare brachte. Wir huepften alle aus dem Boot und jeder startete in seinem Tempo den weiteren Weg. Wir haben uns keinen Stress gemacht und nachdem wir schon einige km in den Beinen hatten haben wir uns relativ bald auf die Suche nach einem guten Zeltplatz gemacht, den wir am Beginn des Russell-Forest auch recht bald fanden. Es ist Maori-Land dort, zu dem die Oeffentlichkeit eigentlich keinen Zutritt hat, die Te Arararoa Organisation aber erfolgreich ausverhandeln konnte, dass TA-Wanderer durch das Gebiet duerfen. Am Beginn des Weges kamen wir an ein paar Haeusern im Wald vorbei, es wirkte alles ein wenig bedrueckend mit ausgeschlachteten Autos am Wegesrand. Die Maori selbst waren aber sehr freundlich, gruessten uns und fragten ob alles ok ist. Und so verbrachten wir, nach knapp 34Km eine feine Nacht allein im Russell-Forest.

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Am naechsten Morgen (Mo, 24.10.) hatten wir einen schoenen Sonnenaufgang im Wald, machten uns einen leckeren Porridge mit frischem Obst, das wir noch von Kerikeri mit hatten, filterten unser Wasser am Fluss und machten uns bereit fuer unseren ersten Abschnitt im Fluss. In den Sandalen und mit dem GPS-Geraet in der Hand wateten wir ca. 4 Kilometer durch den Fluss, immer wieder unterbrochen durch kurze Abschnitte durch den Bush. Es fuehlte sich richtig abenteuerlich an und hat uns an das Kneippen in der Therme erinnert, nur dass die waermende Sauna danach gefehlt hat ;-). Danach folgten anstrengende 13Km Road-Walking auf Asphalt – das ist einfach echt nicht das unsere. Die Strasse ging dann in eine Gravel-Road ueber (Schotterstrasse) und das war dann gleich um einiges besser zu gehen. Der Weg schlaengelte sich entlang eines Baches und stieg zwischen Schaf- und Kuhweiden dann immer steiler ins Hinterland an. Wir genossen die tollen Ausblicke ueber das Huegelland und auf die Kueste und hielten schon die ganze Zeit Ausschau nach einem geeigneten Zeltplatz, der einfach nicht daher kommen wollte. Uns so war es dann schon recht spaet und die Sonne schon fast untergegangen, als wir um kurz vor halb 8 zum Startpunkt des Morepork-Onekainga-Track kamen. Dort erwartete uns eine flache Wiese 🙂 und 2 weitere TA-Hikern (Mark aus Deutschland und Gemma aus Australien). Es waren auch an diesem Tag ueber 33Km und 850Hm. Fuer die Nacht und den naechsten Tag war Regen angesagt und so stellten wir uns auf Ausschlafen ein. Die Nacht war dann aufgrund einer kleinen Magenverstimmung bei Samy ein wenig durchwachsen, aber immerhin hat es nicht geregnet :-).

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Wir erwachten am naechsten Tag (Di, 25.10.) um 6 Uhr und es regnete noch immer nicht. Also nix mit lange schlafen, sondern lieber schauen, dass wir alles noch im Trockenen einpacken und losstarten koennen. Das ist dann nur teilweise gelungen, weil es schoen langsam zu regnen angefangen hat und als wir den Morepork-Track starteten und in den Wald gingen, hatte es sich schon eingeregnet. Der Weg durch den Wald war echt schoen, und wir waren vor dem Regen ganz gut geschuetzt. Es war ein haeufiges up&down und wir machten viele Hoehenmeter und mussten aufpassen, auf dem nassen und teilweise extrem steilen Weg mit den schweren Rucksaecken nicht auszurutschen – ohne die Wanderstoecke waer das vermutlich fast nicht moeglich. Der Wald war recht abwechslungsreich, durch Bush, Pinienwald, ueber Lichtungen und vorbei an schoenen alten und urigen Baeumen, um die sich die Lianen schlaengeln. Der Regen wurde dann immer staerker und wir kamen aus dem schuetzenden Wald auf Farmland und die Strasse. Zum Glueck war es nicht mehr weit nach Whananaki, wo es einen Holiday Park gibt, den wir auch gleich aufsuchten. Wir nahmen uns eine Cabin, die zwar recht schmuddelig aber wenigstens schoen trocken war. Es war erst 14 Uhr und es tat gut, den Wandertag diesmal schon frueher nach 14Km zu beenden. Wir machten es uns in der Cabin so gemuetlich wie moeglich, machten uns ein Essen nach dem anderen :-)) und planten die naechsten Etappen etwas durch, fuer die wir uns wieder Uebersetzungen mit dem Boot organisieren mussten – hat sich also alles recht gut ergeben. Am Abend war dann strahlender Sonnenschein und wir gingen zum Strand und sahen schon auf die Foot-Bridge (laengste Fussbruecke der suedlichen Hemmisphaere), auf der am naechsten Tag unser Track starten sollte. Samy fuehlte sich nun nach dem vielen Essen und dem Nachmittagsschlaf auch wieder ganz gesund und wir freuten uns schon aufs Weitergehen…

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Ja, und es war ein richtig feiner Wandertag, dieser Mittwoch (26.10.). Wir gingen entlang einer wunderschoenen Kueste (Whananaki Coastal Track), eine Bucht war traumhafter als die andere, es war eine echte Genusstour bei herrlichem Wetter! Wir haben bei unserem 300sten Kilometer eine feine Pause eingelegt und den Ausblick aufs Meer genossen. 10% des Te Arararoa haben wir bereits in den Beinen und wir sind froh, dass es erst 10% sind und noch viel vor uns liegt :-)! Nach der Kueste kamen wir zum Matapouri Track, der uns wieder durch schoene Waelder fuehrte. Am Ende des Tracks kommt man zu Tane Moana, einem ueber 1000 Jahre alten Kauri-Baum in dessen Schatten wir gerastet und die angenehme Atmosphaere,  die diesen schoenen Baum umgibt, genossen haben. Es ist echt so abwechslungsreich hier, dass  wir am Ende des Tages oft gar nicht glauben koennen, dass das alles ein Tag war. . . Wir kamen dann auf eine Schotterstrasse die uns nach Ngunguru fuehrte – dort haben wir bereits einen Zeltplatz im Garten des Riverstay B&B bei Hilton&Melva organisiert, auf den wir uns schon freuten, weil es eine Empfehlung von Carsten&Lena war, die den TA vor einem Jahr gegangen sind und die uns schon soooo viele Tipps gegeben haben, als wir diese Reise geplant haben – vielen Dank an dieser Stelle, falls ihr das lest, Carsten&Lena! 🙂 Hier begann dann eine Reihe von sehr schoenen Erfahrungen mit den wirklich so hilfbereiten Leuten hier! Auf dieser Schotterstrasse nach Ngunguru blieb gleich mal der Schulbus stehen und die Fahrerin fragte ob sie uns ein Stueck mitnehmen soll. Wir lehnten dankend ab, weil es im Abendlicht echt schoen war,  die Strasse entlang zu schlendern. Kurz vor dem Ort blieb dann Linda mit ihrem Auto stehen und fragte ebenfalls ob sie uns irgendwohin mitnehmen kann und ob wir schon eine Bleibe haben. Nachdem wir schon fast im Ort angekommen waren, haben wir auch dieses Angebot abgelehnt und haben uns gefreut, als wir schliesslich beim kleinen Laden in Ngunguru angekommen sind, und wieder etwas Proviant nachkaufen konnten. Im danebenliegenden Fish&Chips-Lokal haben wir natuerlich auch gleich zugeschlagen 🙂 …bei den anschliessenden letzten kms zum Riverstay B&B-Campspot haben wir noch etwas „trail magic“ erlebt: Ein mit Schloss versperrter Mikrowellen-„Tresor“, in welchen Linda (die uns zuvor schon mit dem Auto begegnet war und im Eroeffnungsjahr 2011 selbst schon den TA gelaufen ist) diverses Nuetzliches (Taschentuecher, Pflaster, Suessigkeiten, etc.) fuer uns Hiker versteckt hat. 🙂 Im Riverstay B&B haben uns Hilton und Melva auch gleich sehr nett empfangen. Sie stellen einen Zeltplatz in ihrem Garten gegen freie Spende zur Verfuegung. Es gibt sogar ein Plumpsklo, eine Outdoor-Abwasch und Trinkwasser. Im Garten kann man sich Zitronenverbene fuer den Tee oder Kafir-Limettenblaetter fuer das Essen pfluecken – echt sehr fein! Wir haben am Abend noch gemeinsam einen Tee getrunken, Kekse gegessen und Hilton gab uns noch ein paar echt gute Tipps fuer gute Zeltplaetze und die besten Wege. Leute wie Hilton&Melva sind echte Trail-Angels, wie diese hilfsbereiten Menschen am Weg genannt werden.

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Am Do, 27.10., haben nach einer feinen Zeltnacht im Garten in der Frueh unseren Porridge mit nach drinnen genommen und haben beim Fruehstueck erfahren, dass die beiden seit 16 Jahren jedes Jahr fuer ca. ein halbes Jahr auf dem Segelboot unterwegs sind (und das andere halbe Jahr das Geld dafuer verdienen) und Hilton zeigte uns in der Garage sein aktuelles Projekt – er baut ein eigenes 10m-Boot! 🙂 Dafuer hat er den Job gekuendigt und moechte nach 2 Jahren mit dem Boot fertig sein – echt spannende Leute! Wir verabschiedeten uns herzlich, gingen hinaus auf die Strasse und streckten gleich mal den Daumen raus. Nach 5 Minuten sassen wir schon bei einer Maori-Familie im Auto, die uns nahe zu unserem naechsten Ausgangspunkt brachten und uns die 8Km auf der stark befahrenen Asphaltstrasse ersparten. Der naechste Track war zur Abwechslung mal weniger spannend, ging 2mal durch einen Fluss und wir trafen einen netten Ranger (der fuer die Opossum-Fallen auf diesen Track zustaendig ist), der auch gleich anbot, uns mit dem Quadbike ueber den Fluss zu bringen. Nach dem Wald (Mackarel Forest Track) gings gleich wieder auf eine Strasse, sehr wenig befahren, aber wieder Asphalt. Wir gingen entlang von Mangroven-Waeldern und nach ca. 8Km fingen Samys Fuesse an zu schmerzen. Wir versuchten uns an diesem Tag zum 2.Mal im hitchhiken,  wobei das bei dem wenigen Verkehr gar nicht so leicht ist. Es blieb ein Auto stehen, aber leider sassen bereits 3 TA-Hiker drinnen, die die gleiche Idee wie wir hatten :-), aber der Mann blieb trotzdem stehen, schenkte uns Muesliriegel und lud uns ein, am Abend bei ihm zu Essen. Er erklaerte uns, wo er wohnt und fuhr weiter. Wir gingen also weiter die Strasse entlang und nach 10 Minuten kam uns auf einmal wieder derselbe Mann mit dem Auto entgegen, um uns abzuholen! Er nahm uns also noch 4Km mit bis nach Pataua, wo die Strasse endet und man ueber eine Fussbruecke auf die andere Seite muss. Dort nahm uns dann gleich eine liebe Englaenderin mit, die uns direkt die 5Km bis zum Tidesong B&B brachte – echt so hilfsbereit und lieb die Leute hier! Im Tidesong haben wir dann eine richtig feine Zeit genossen. Wir hatten einen so schoenen Zeltplatz inmitten eines lichten Pinienwalds und Ross hat uns gleich angeboten, eine warme Dusche zu nehmen. Hugh machte Tee fuer uns und wir assen einen so leckeren selbstgebackenen Banana-Cake und frisch gebackene Cookies. Wir trafen dort auf Giorgio aus Italien und Laura aus Minnesota die gemeinsam unterwegs sind und spaeter kam dann noch Josee, die uns eingeholt hat – die Wiedersehensfreude war gross, wir haben sie ja bereits am 90Milebeach kennengelernt und auch in Kerikeri getroffen! Ross hat uns am Abend mit frischem Gemuese aus dem Garten, Salat und Eis mit Fruechten verwoehnt – so satt gegessen hatten wir uns schon lange nicht mehr 🙂  –  und wir haben einen so feinen Abend gehabt und viel gelacht – eine richtig gute Zeit mit so lieben Menschen!

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Am naechsten Tag (Fr, 28.10) haben wir uns zum Fruehstueck in Ross&Hughs offener Wohnkueche wieder zusammengesetzt. Ross machte fuer uns frische Pfannkuchen – wir waren alle wie im 7. Himmel! Mit uns gefruehstueckt hat auch Olympia – ein wilder Hase, den Ross&Hugh als Baby gefunden und aufgezogen haben und der immer wiedermal auf eine Leckerei hereinschaut und dann wieder in die Natur hoppelt. Super gestaerkt nach diesem tollen Fruehstueck brachte uns Hugh mit seinem Boot raus aus den Mangroven und auf die andere Seite der Bucht, wo der TA fortsetzt. Wir verabschiedeten uns herzlich von den beiden, die das Ganze nur gegen freie Spende machen. Und als wir Ross 50Dollar fuer alles geben wollten, gab sie uns wieder 20Dollar retour und meinte, sie kann soviel Geld nicht annehmen – wir sind den beiden so dankbar und wir werden diese besondere Begegnung und diese schoene Zeit immer in Erinnerung behalten! Ja, und so gingen wir also zu 5t los an diesem Tag: Josee, Giorgio, Laura und wir beide. Nachdem wir aber doch unterschiedliches Tempo haben, ging Josee voran und Giorgio und Laura liessen sich zurueck fallen. Es ist alles sehr unkompliziert und frei und wir geniessen es sowohl alleine zu gehen als auch immer wieder mal die Abwechslung zu haben, ein Stueck des Weges mit anderen zu teilen. Der Weg an diesem Tag war echt fein. Ueber einen steilen Berg mit tollen Ausblicken (Kauri Mountain Track) und einem kurzen Strassenstueck kamen wir an den Ocean-Beach, einem langen herrlichen Strand, der menschenleer und superfein zu gehen ist. Hier gibt es viele Meeresvoegel und auch Pinguine – wir haben leider nur einen toten gesehen. Nach dem Strand fuehrt der Weg extrem steil auf den Bream-Head Track und man legt in sehr kurzer Zeit viele Hoehenmeter zurueck und ist bald auf knapp 500Meter. Der Weg schlaengelt sich ueber unzaehlige Stufen bergauf und bergab und wir kamen auf halbem Weg nach 2 Stunden an einen super schoenen Zeltplatz – der aussichtsreichste und schoenste, den wir bislang hatten – Es war einfach nur fein! Wir bauten unser Zelt schon um 16 Uhr auf und genossen die Abendstunden auf der Anhoehe.

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Es war auch ein schoener Morgen am naechsten Tag (SA, 29.10.). Die Rucksaecke waren so leicht wie nie zuvor: wir haben so gut wie alles aufgegessen und hatten auch nur mehr einen halben Liter Wasser – ist sich alles perfekt ausgegangen, denn wir hatten nur mehr 10Km vor uns, bis zum gebuchten Zimmer im Whangarei Yoga Retreat B&B, auf das wir uns schon freuten. Wir stiegen die 2 Stunden ab vom schoenen Breamhead und waren wieder am Meer. Nach ein paar Km entlang der Kueste – mit kurzem Zwischenstopp in einem kleinen Dairy – kommt die McLeod Bay, in der unsere Bleibe fuer die naechsten 2 Naechte liegt. Wir haben uns gleich mal eingerichtet und Waesche gewaschen und entspannt. Am Abend hat Jo ein leckeres vegetarisches Musaka gekocht und wir haben einen schoenen Abend mit den beiden, Jo und Bob, verbracht. Auch diese beiden fuehren ein spannendes Leben: Nach 20 Jahren, die sie auf einem selbst gebauten Segelboot verbrachten (Bob ist vom Beruf Bootsbauer), sind sie erst seit 5 Jahren wieder sesshaft, leider unfreiwillig, weil Bob eine Krankheit hat wegen der er regelmaessig ins Spital muss, aber sie hoffen, bald wieder in ihr eigentliches zuhause, dem Segelboot, das in der Bucht vor dem Haus ankert und heuer seinen 30. Geburtstag feiert, ziehen zu koennen.

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Die Nacht im gemuetlichen Bett war richtig erholsam und der Blick vom Bett aus aufs Meer einfach toll! Um 10 Uhr nahmen wir an einer Yogaklasse teil, was nach dem vielen Gehen echt gut getan hat. Ja, und jetzt war Jo so lieb und hat uns ihren Laptop geborgt, damit wir diesen Eintrag schreiben und endlich die Fotos minimieren und hochladen koennen (Danke fuer den Tipp Ewald, das Programm werden wir uns in Auckland runterladen! ). …jetzt werden wir noch ein wenig entspannen, schoen langsam die Rucksaecke packen und dann freuen wir uns schon auf das heutige Abendessen, wir sind zur Zeit naemlich fast permanent hungrig ;-)!

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Uns geht’s also richtig gut und wir wuenschen euch eine ebenso schoene Zeit!

Alles Liebe und bis zum naechsten ‚Tagebucheintrag‘, eure Yogis 🙂

. .. Achja, und die fehlenden Fotos vom letzten Eintrag sind nun auch ergaenzt!

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Ueber die Northland-Forests von der West- an die Ostkueste

Hallo,

da sind wir wieder mit 105Km und knapp 4.500hm mehr in den Beinen, die wir in den letzten 5 Gehtagen zurueckgelegt haben (damit sind wir gesamt schon ueber 200km vom TA gegangen)! 🙂 Und das waren in den letzten Tagen teilweise sehr harte Kilometer durch Neuseelaendischen Busch, der so wild und schoen und gleichzeitig so anstrengend zu gehen ist, dass ein Wechselspiel der Gefuehle entsteht – wobei die Faszination ueber diese tollen Landschaften (meist) die Oberhand behalten hat! Aber erstmal von vorne :-)…

Wir sind gut gestaerk nach dem Sonntags-Rasttag am Montag (17.10.) aus Ahipara (von der Westkueste) bei Sonnenschein aufgebrochen. Nach ein paar Kilometern auf der Strasse sind wir in den Herekino Forest Track eingebogen, voll Vorfreude und Spannung, was uns erwarten wird. Der Herekino zeigte sich von seiner schoensten Seite, das Sonnenlicht schien durchs Blaetterdach, teilweise wanderten wir den Kamm entlang ueber lichte Flaechen und stiegen dann wieder hinab und kamen an so schoene Plaetze, an denen jahrhundert-Jahre-alte Kauribaeume stehen, die eine so harmonische und urzeitliche Atomosphaere umgibt. Wir haben Voegel beobachtet (u.a. den Tui) und haben’s so genossen! Je tiefer wir in den Wald vorgedrungen sind, desto gatschiger wurde es. Das letzte Viertel des Weges durch diesen Wald ist der Abstieg und es war eine kleine Schlammschlacht und grosse Herausforderung, die steilen Haenge zu ueberwinden. Einmal mussten wir uns sogar mit einem Seil einen Gatsch-Hang abseilen. Am Ende ist man froh, wieder aus dem Wald zu treten und schoenen, ebenen Grasboden unter den Fuessen zu haben. Der Ausblick auf das huegelige Gras- und Waldland im schoenen Abendlicht war ein besonderer Moment! Wir sind noch ein paar Kilometer weiter gewandert zu einer schoenen Campingstelle am Fluss, haben unser Zelt neben Matt&Quinn (Kanada) aufgestellt und wenig spaeter gesellten sich auch noch Lindsay&Allison (NZ) zu uns, die wir schon in Ahipara kennengelernt haben. Es war ein richtig feiner Tag, 9 Stunden Gehzeit, 27 Kilometer, 1200hm.

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Wie immer brauchten wir am laengesten in der Frueh (Di, 18.10.), aber auf unseren heissen Tee und leckeren, waermenden Porridge moechten wir einfach nicht verzichten :-). Und so sind wir erst gegen halb 10 aufgebrochen, als die anderen beiden Paare das Lager bereits verlassen hatten – „everybody hikes his/her own hike“ und jeder hat sein eigenes Tempo ;-). Kurz nach dem Aufbruch – auf der verbindenen Schotterstrasse zum naechsten Northland Forest – hat sich gezeigt, dass wir das Rucksackgewicht nicht unterschaetzen sollten. Julia konnte einen unachtsamen Schritt nicht mehr ausparieren und der 12-14kg Rucksack hat sein uebriges zu einer harten Landung auf dem rechten Knie beigetragen – Knie aufgeschlagen und Hose aufgerissen (am Abend kam zum ersten Mal das Mini-Naehzeug zum Einsatz und Pflaster haben wir sowieso immer griffbereit ;-). Nach ein paar Kilometer kamen wir zum Anstieg, der in den Raetea Forest fuehrt. Wir nutzten die letzte Gelegenheit, am Fluss Wasser aufzufuellen bzw. zu filtern (das ist besonders auf der Nordinsel mit dem vielen Farmland notwendig) und staerkten uns noch mit einer Nussmischung. Der Weg stieg steil an, die Rucksaecke waren schwer und die Spannung, was uns erwarten wird, war gross: vom Raetea Forest haben wir schon gehoert, dass er einer der haertesten Abschnitte auf der Nordinsel sein soll, und dem war dann auch so… ;-): Der Raetea ist ganz anders als der Herekino, ein echter Urwald mit moosbewachsenen Baeumen, Lianen die ueberall herunterhaengen, viel Farn und Buschwerk – eine richtig mystische und wilde Atmonsphaere hat dieser Wald, in dem wir uns sehr wohlfuehlten! Der Raetea ist vom Anfang bis zum Ende (insgesamt 18 Kilometer) eine Gatsch-Partie, wie wir sie noch nie erlebt haben. Permanent muss man konzentriert darauf achten, wo man hinsteigt. So gut wie moeglich haben wir uns eine Route durch die Schlammloecher gesucht, auf der man am wengisten weit in den Schlamm einsinkt, um mit so wenig Kraft wie moeglich die Fuesse wieder aus dem Schlamm ziehen zu koennen. Abschnittsweise schafften wir nicht mehr als 1,5Km in der Stunde. Die Lianen verhaengen sich dann noch gerne am Rucksack und man wird wieder nach hinten gezogen, wenn man sich gerade ueber einen querliegenden Ast gekaempft hat – das haerteste Trekking ever! Und trotzdem gab es nur kurze Momente, in denen wir diesen Wald verfluchten und viel mehr Momente, in denen wir aufschauten und ueber diesen Urwald staunten und uns freuten ihn erleben zu duerfen. Der Weg fuehrte uns dem Kamm entlang und wir machten viele Hoehenmeter. Wir uebernachteten kurz vor dem Raetea Summit auf 720 Meter, der einer der hoechsten Punkte hier im Northland ist. Ein geeignetes Plaetzchen fuer das Zelt zu finden ist gar nicht so einfach: wir campierten mitten am Weg  – was aber total wurscht war, weil so und so weit und breit niemand in der Naehe war – wir haben den ganzen Weg keinen einzigen Menschen getroffen. Es war schon sehr besonders, in diesem Wald zu schlafen: all die Geraeusche wahrzunehmen, von Oppossums die durch die Baeume klettern und so viele verschiedene ungewohnte Vogelstimmen, die zu hoeren sind. Wir schafften insgesamt 22Km und 1200hm in 9,5h Gehzeit.

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Auch der naechste Tag (Mi, 19.10.) war schoen und sonnig – eine Grundvoraussetzung diesen Weg ueberhaupt gehen zu koennen (zumindest das Geniessen des Weges koennte sonst schwierig werden ;-)! Wir kaempften uns weiter durch den Wald, die Hoffnung, dass der Weg noch leichter wird hat sich nicht erfuellt. Ganz im Gegenteil, am Ende hat es der Weg noch einmal so richtig in sich, die tiefsten Schlammloecher warteten noch auf uns und zu guter Letzt sind am Ende des Waldes keine „orange triangles“ – die orangenen kleinen Pfeile, welche den Te Araroa markieren – mehr angebracht und es fuehren viele verschiedene Fussspuren in unterschiedliche Richtungen. Wir bemerkten nicht gleich, dass wir vom Weg abgekommen sind, erst nach ein paar hundert Meter als wir wieder einmal auf das GPS geschaut haben. Wir waren kurz vor dem Waldende und haben beschlossen, uns den Weg aus dem Wald selbst zu suchen – ja, und das war auch gar nicht so einfach: Nach einigen steilen Haengen und Graeben und mit ein paar Kratzern  haben wir’s dann aus dem Wald geschafft. Im Nachhinein haben wir von den anderen Hikern aehnliche Geschichten gehoert – der Weg aus dem Wald war scheinbar fuer niemanden leicht :-). Wir haben dann wieder den Weg mit den orangenen Pfeilen gefunden und machten erstmal eine Rast. Es war ein herrlicher Platz – wir schauten auf die bewaldeten Haenge des Raetea, bunte Papageien und blaue Eisvoegel zogen durch die Luft, Wildenten badeten in kleinen Tuempeln der Viehweide und es toenten so viele unterschiedliche Vogelstimmen, was dem Ganzen  einen richtigen Urwaldcharakter gegeben hat. Wir sind dann gar nicht mehr allzu  weit gegangen bis wir ein Schild mit „Trampers Camping“ gesehen haben, das zu einer Wiese am Bach fuehrte – perfekt! Wir haben unser Lager also etwas frueher aufgeschlagen, am Bach den Schlamm von den Sachen gewaschen – vor allem unserer Schuhe und auch die „Gaiters“(Gamaschen) hatten ein Bad dringend noetig. Den Abend haben wir noch sehr genossen und uns nicht durch ein paar erste sandflies aergern lassen (sehen aus wie Fruchtfliegen, beissen wie Gelsen, nur dass die Stiche um einiges mehr und laenger-andauernder jucken) und spaeter ist auch noch ein weiterer Hiker zu uns gestossen und hat die Nacht an diesem schoenen Platz verbracht. Es waren am Ende knapp 15Km, 700hm und 7,5 Stunden Gehzeit an diesem Tag.

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Der weitere Weg fuehrte uns am naechsten Tag (Do, 20.10.) ein paar Kilometer den State Highway (SH1) entlang (nicht so lustig zu gehen, nachdem die Autos mit 70-100km/h an uns vorbeirasten) und wir kamen zu einem kleinen Greisslerladen („Dairy“ genannt). Wir haben davon schon gelesen und waren schon voll Vorfreude auf die frischen Burger, die es dort gibt. Wir sassen in der Sonne und zum Fruestueck gab’s diesmal Burger, Kaffee, Tee und Kuchen – das war sooo lecker :-)! Unglaublich, was und in welchen Mengen wir derzeit essen – wenn man den ganzen Tag auf den Beinen ist, braucht der Koerper einfach entsprechend viel Engerie 😉 Im Dairy haben wir dann die Zeitung aufgeschlagen, um den Wetterbericht fuer die naechsten 2 Tage zu checken – „heavy rain in the afternoon“ und „cloudy with some rain next day“. Nachdem die naechste Etappe durch den Puketi Forest, mit Abschnitten durch den Fluss, fuehrt und es bei Regen nicht empfohlen wird, dort zu gehen, haben wir uns entschieden, den Weg in den Wald nicht einzuschlagen, sondern die vorgeschlagenen TA-Alternativroute zu nehmen. Diese fuehrt 22Km den SH1 entlang, bevor sie sich auf einer Schotterstrasse entlang des Puketi Forest wieder in Richtung des eigentlichen Weges schlaengelt. Das Gehen auf dem Highway macht uns einfach keinen Spass und so haben wir nach dem Dairy den Daumen rausgestreckt und das erste Auto blieb gleich stehen. Ein junger Franzose, der fuer Work&travel in NZ unterwegs war, sagte uns mit nicht allzu gutem Englisch „I have only one place.“ Wir zoegerten nicht lange und so nahm ich Julia auf den Schoss und wir legten mit dem lieben Franzosen die 22Km  Highway zurueck. Danach waren wir auf einer echt schoenen Schotterstrasse unterwegs: an unserer linken Seite der schoene Puketi Forest und entlang des Weges huegeliges Farmland. Der Himmel war eine schoene Szenerie aus weissgrauen Wolkenfetzen, hohen Zirrenwolken und verschiedenen Blautoenen, die durch den unterschiedlichen Sonneneinfall entstanden. Es war ein echt schoener Weg, auch wenn wir doch etwas wehmuetig waren, da wir den Puketi Forest locker machen haetten koennen, weil das Wetter dann – nachtraeglich betrachtet – doch ganz gut gehalten hat. Aber ja, passiert ja nichts ohne Grund und so haben wir auf der Suche nach einem Zeltplatz am Nachmittag, an der Stelle, an der wir wieder auf den Te Araroa Trail getroffen sind, eine sehr liebe Familie kennengelernt: Wir haben bei einem Haus gefragt, ob es ok ist, wenn wir auf dem Gruenstreifen neben der Schotterstrasse unser Zelt aufschlagen (es faehrt ca. 1 Auto in der Stunde auf dieser Strasse) und Rosie – die Frau die wir gefragt hatten, bot uns dann an, das Zelt in ihrem Garten aufzuschlagen. Wir lernten dann noch ihre Kinder, Ella (5 Jahre) und die beiden Zwillinge Mario & Emelie (2 Jahre) kennen. Am spaeteren Nachmittag kam dann Ash,  ihr Mann. Ash zeigte uns Klo und Waschbecken im Nebengebaeude , das er gerade zum einem Haus umbaut, mit Holz, dass er selber auf der Farm geschlaegert hat. Rosie hat uns dann fuer den naechsten Tag zum Fruehstueck eingeladen…

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…und so haben wir uns nach langem wiedermal den Wecker gestellt und waren puenktlich um 7 beim Fruehstuck (Fr, 21.10.). Wir haben super Gespraeche gehabt ueber Familie, Werte und das Leben im Augenblick. Wir erfuhren, dass Rosie aus Wales ist und die beiden erst vor 3 Jahren von England zurueck zu Ash‘ Heimathaus gezogen sind. Wir wurden mit Porridge, Toast mit Spiegelei und Honig, Kaffee und Tee verwoehnt und haben eine schoene Zeit verbracht. Nach dem Fruehstueck mussten wir uns dann losreissen, um den Weg nach Kerikeri einzuschlagen. Wir schulterten die Rucksaecke, drehten uns noch zum Abschiedsgruss um, und gingen hinaus auf die Schotterstrasse und trafen direkt auf Bettina – ebenfalls eine TA-Hikerin, von deren Blog wir uns bereits im Vorfeld hilfreiche Informationen ueber die Wegbeschreibungen des TA geholt haben – so ein Zufall! Ja und so gingen wir nun zu Dritt den 20Km langen Weg nach Kerikeri. Wieder durch schoenes Huegelland mit vielen Schafen und Ausblicken auf die „Bay of Island“ und das Meer. Der letzte Abschnitt fuehrt dann entlang des Kerikeri River, vorbei am imposanten Wasserfall „Rainbow Falls“. Das letzte Stueck am Fluss entlang war leider gesperrt und so sind wir auf der Strasse direkt nach Kerikeri. Wir verabschiedeten uns von Bettina, die eine angenehme Begleitung war, holten unsere Bounce-Box von der Post (haben wir uns von Auckland hierher schicken lassen) und kamen in den Holiday Park, im dem wir uns eine Cabin mit eigener Dusche reserviert haben :-)! Frisch geduscht und nach dem Waeschewaschen sind wir dann Pizzaessen gegangen und haben seit langem wiedermal ein Glas Rotwein genossen – ach, es geht uns richtig gut!

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Heute an unserem Rasttag (Sa, 22.10.) haben wir wieder ein paar Vorbereitungen getroffen, haben unsere Bounce-Box weitergeschickt, den weiteren Weg organisiert (morgen muessen wir bis 14:30 Uhr 30Km zuruecklegen, um rechtzeitig das Boot nach Waikare zu erwischen) und bereits die naechste Unterkunft (ein Yoga-Retreat) reserviert :-), das wir in ca. 8 Tagen erreichen werden. Am Weg dahin gibt es keine echte Einkaufsmoeglichkeit und so packen wir Essen fuer 8 Tage in unsere Rucksaecke. So ein „day off“ ist echt notwendig, um sich zu organisieren und sich auch koerperlich wieder zu regenerieren.

Wir freuen uns schon wieder aufs Weitergehen morgen. Wenn es im Yoga-Retreat einen Internet-PC gibt, gibt’s dann wieder einen Blogeintrag, wir sind schon gespannt, was wir schreiben werden ;-).

Alles Liebe fuer euch!

Die Waldlaeufer 🙂

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…Achja, und wir freuen uns immer sehr ueber eure lieben Nachrichten! 🙂