Kategorie-Archiv: Australien

Cape Tribulation – Sydney – Neuseeland

Hallo ihr Lieben,

seit dem letzten Eintrag ist schon wieder einige Zeit vergangen. Wir befinden uns bereits in Neuseeland und haben Australien mit einem gebuehrenden Feuerwerk in Sydney verabschiedet ;).

Nach dem letzten Blogeintrag sind wir mit dem Mietauto nach “Cape Tribulation” gefahren, einer Region in der der aelteste Regenwald der Welt (150 Mio. Jahren) direkt an das Meer grenzt. Es ist gerade Regenzeit und wie ihr wahrscheinlich schon aus den Nachrichten wisst, sind dort gerade die schwersten Ueberschwemmungen. Wir haben den Anfang dieser Regenfaelle miterlebt und haben die ersten beiden Tage im Regen verbracht. Das hat uns aber dennoch nicht abgehalten die Gegend zu erkunden und am “Daintree River” mit dem Boot nach Krokodilen Ausschau zu halten. Auf der Bootsfahrt haben wir ein kleineres Krokodil gesehen (1,5m) und super getarnte Froesche. Unser Guide hat uns erzaehlt, dass man in der Sommerzeit ca. 3 Krokodile sieht, die bis zu 5 Meter gross sind – also mit schwimmen ist hier nix ;)! Anschliessend waren wir in einem genialen Insektenmuseum, wo die schoensten, groessten und kuriosesten Insekten ausgestellt waren. Dort waren auch lebendige, perfekt getarnte Heuschrecken, die aussehen wie Aeste und Blaetter (die wir dann auch auf uns herumkrabbeln liessen!).

Den Weihnachtsabend haben wir relativ gemuetlich im Hostel-“Restaurant” verbracht, wo wir uns eine Lasagne und eine Flasche Wein (mit Abstand das guenstigste Getraenk dort) gegoennt haben und Musikvideos aus den 90igern schauten – das war recht witzig (mit dem Wein ;). Am 25. sind wir fuer die 2 Regentage entschaedigt worden und sind bei Sonnenschein am Strand und an einem Boardwalk durch den Mangrovenwald und Regenwald spaziert. Das hat uns richtig gut gefallen, diese verwunschene Stimmung in der unberuehrten Natur.
Am Nachmittag ging’s dann zurueck nach Cairns, wo wir uns mit einem letzten Stadtbummel von Cairns verabschiedet und am Abend noch ein super Hostelzimmer gekriegt haben.
Am 26. sind wir bald aufgebrochen, haben das Mietauto zurueckgebracht und sind nach Sydney geflogen. Dort sind wir am fruehen Nachmittag angekommen, haben nur die Ruecksaecke schnell ins Hostel gebracht und sind gleich auf Erkundungstour, zu Fuss ins City Centre gegangen: Sydney mit der Oper, der Habourbridge, dem Meer, der Skyline und den gruenen Parks mit den alten Baeumen hat uns schnell begeistert! Nachdem die Preise auch in Sydney unsere Budgetvorhaben uebertroffen haben, haben wir den Montag fuer einen Tagesausflug zum Aldi (unser Hofer) genutzt. Nachdem wir zu Fuss hingegangen sind (freiwillig), hatten wir die Lebensmittel fuer die ganze Woche recht bald beisammen. Nach langem hin-und-her (Bushaltestelle suchen, auf den Bus warten, hoeren dass der Bus gerade heute NICHT faehrt, vergeblich auf Taxi warten (Einkaeufe von einer Woche inkl. 9 Liter Wasser sind doch ziemlich schwer…)) sind wir  dann wieder eine dreiviertelstunde zu Fuss (unfreiwillig) nach Hause gegangen. Immerhin war’s dort echt guenstig (u.a. Red Bull um 99cent!) Die weiteren Tage in Sydney haben wir fuer ausgiebigere Erkundungstouren genutzt, u.a. sind wir ueber die Harbour Bridge gegangen, haben uns das nette “Alt”stadt-Viertel “The Rocks” angesehen (sind dort durch einige der vielen Gallerien geschlendert), sind mit der “Monorail” (eine schmale Bahn, die ein paar Meter ueber dem Boden durch das Stadtzentrum faehrt) gefahren, waren im Maritimen Museum bei einer echt tollen Ausstellung ueber Haie (gratis!), sind mit der Faehre nach Manly (eine Fahrt durch den Hafen von Sydney zu einem beliebten Badeort auf der gegenueberliegenden Seite des Hafens) gefahren, haben auf dem Fischmarkt Austern probiert (nicht unser Geschmack!) und haben den Beachwalk vom bekannten Bondi Beach zum Coggee Beach gemacht!
Tja und dann ist der 31.12. immer naeher gerueckt und wir haben lange ueberlegt, was wir an Silvester in Sydney machen wollen.
Sehr teure Variante: 200 Dollar fuer ein Essen auf einem Boot bezahlen
Teure Variante: 100 Dollar fuer ein Essen im Restaurant mit Terasse zum Hafen
Kostenlose aber anstrengende Variante: Auf einem der oeffentlichen Plaetze am Hafen feiern
Langweilige Variante: Im Hostel bleiben
Nachdem wir weder viel Geld haben, noch langweilig sind haben wir uns entschieden, dass wir zum “Mrs Macquires Point” gehen, von dem aus man direkt auf den Hafen mit Habourbridge und Oper sieht. Der Park dort hat um 10 Uhr Morgens aufgemacht und wir haben gewusst, dass er geschlossen wird, wenn die Kapazitaet von 20.000 Leuten erreicht wird. Nachdem wir ja gute Plaetze wollten, sind wir bald aufgestanden, haben uns viel zu essen und zu trinken mitgenommen und waren schon um halb 9 in der Frueh beim Park. Beim Hingehen haben wir noch darueber geraetselt, ob schon Leute da sein werden, kurze Zeit spaeter haben wir gemerkt, wie naiv wir waren. Die Schlange vor dem Eingang war mehr als lang, die Leute ganz vorne haben schon seit ueber 12 Stunden (20 Uhr am Vortag) in ihren Schlafsaecke dort uebernachtet!!! Unglaublich, das war wie beim Kelly Family Konzert (ich war nicht dort, aber so stell ich es mir vor ;)! Beim Anblick dieser Menschenmenge (es war halb 9!) wollten wir eigentlich sofort wieder kehrt machen. Aber wir sind ja nicht jedes Jahr zu Silvester in Sydney und so haben wir uns einen Spass  aus diesem eigentlich komplett bescheuerten Verhalten gemacht und haben uns zu den wartenden Leuten unter der sengenden Sonne gesellt. Wir haben uns mit dem Anstellen abgewechselt und so konnte immer einer gemuetlich untern einem Baum im Schatten chillen. Nach ueber 3,5 Stunden in der Schlange “gehen”, mit einem Durchschnittstempo von weit unter 0 KmH waren wir endlich im Park :)! Es war ein Gefuehl, als haetten wir einen Berg bestiegen und sind jetzt am Gipfel. Die “Gipfelfreude” war kurz, da wir uns schnell ein gutes Plaetzchen suchen mussten (gutes Plaetzchen = Liegeflaeche im Schatten mit Blick auf Habourbridge und Oper = schwer begehrt = nicht so leicht zu finden und darf auf keinen Fall vor Mitternacht aufgegeben werden!) Aber, “we were very lucky!” und haben ein super Plaetzchen unter einem Baum mit Blick auf Habourbridge und Oper ergattert. Was sich spaeter als einen guten Nebeneffekt herausgestellt hat war, dass wir in einem alkoholfreien Bereich waren, fuer den man einen speziellen Aufkleber bekommt. Gluecklicherweise gab’s nur eine limitierte Anzahl an Aufklebern (kurz nachdem wir dort rein sind, gab’s keine Aufkleber mehr) und wir sind nicht wie die Sardinen gesessen. Die Securities mussten staendig Leute abwimmeln, die unbedingt in unseren Bereich wollten. Es hat sich also alles gut gefuegt und wir haben das Feuerwerk direkt aus der ersten Reihe (fussfrei) erlebt. Und es war ein echt tolles Erlebnis!!! Im Hostel haben wir das mit dem Alkohol nachgeholt und sind bis in die fruehen Morgenstunden im Innenhof gesessen und haben Wein getrunken – ein super Silvester war das!!

Tja, am 1. war dann nicht viel, wir haben Waesche gewaschen und schon fuer den Flug nach Auckland gepackt. Am 2. in der Frueh sind wir dann zum Airport und sind nach Auckland geflogen. Quantas hat sich nicht lumpen lassen und hat uns, obwohl nur 2,5 Stunden Flug, mit Kinofilmen, Essen und Eis verwoehnt – da macht das Fliegen echt Spass :)! In Auckland angekommen haben wir einige Zeit gebraucht um durch die Einreiseschleusen zu kommen. Das Gepaeck wird 2x gecheckt, man muss das Ausreiseticket vorweisen und versichern, dass man Neuseeland innerhalb von 3 Monaten wieder verlaesst und dann kriegt man gnaedigerweise das 3-Monats-Visum. Super war, dass Paula am Flughafen schon auf uns gewartet hat. Fuer alle, die nicht wissen wer Paula ist: Paula & Erwin + Kinder: Raphael, Sebastian, Samuel und Milena sind vor ca. 10 Jahren von Neukirchen nach Neuseeland ausgewandert. Paula und Erwin leben in der Naehe von Tauranga, waehrend die “Kinder” allesamt auf der Suedinsel studieren. Tauranga ist ca. 2,5 Autostunden von Auckland entfernt – also echt spitze, dass wir einen Abholservice hatten :)! Bei Paula und Erwin angekommen haben wir gleich mal unseren Bus bezogen (ein ausrangierter Schulbus, der im Garten steht und zu einer kompletten Wohnung mit Wasseranschluss und allem drum und dran umfunktioniert wurde). Das Haus und der Garten sind einfach ein Hammer! Es wachsen Avaocados, Orangen, Mandarinen, Zwetschken, Passionfruit, und und und in diesem Garten. Es ist kein Nachbar im Sicht, alles blueht und die Atmosphaere hier laedt ein zum Zuruecklehnen und Entspannen. Und genau das haben wir gemacht! Wir haben’s richtig genossen in einem angenehmen Doppelbett zu schlafen, mit Vogelgezwitscher aufzuwachen und jede Menge Avocados mit frisch gebackenem Brot im Garten zum Fruehstueck zu essen. Es hat uns einfach an nichts gefehlt hier. Wir konnten uns sogar das Auto ausborgen und haben auch ein paar Unternehmungen von dort aus gemacht.
Wir waren unter anderem mit Sebastian, seiner Freundin Elisabeth und Milena an einsamen Straenden, die man nur durch eine laengere Wanderung erreicht. Wir haben uns die Goldgraeberstadt “Waihi” angesehen und waren mit Simon & Chrissi am Fusse des Vulkans Mt. Manganui. Ja, Simon und Chrissi, wer ist das schon wieder ;)? Simon ist der Cousin vom Flo und Chrissi ist seine Freudin. Die beiden sind seit Mitte November in Neuseeland mit dem Camper-Van unterwegs und haben nach einem Uebernahmekandidaten fuer das Auto gesucht, da sie am 21.1. nach Australien weiterfliegen. Also haben wir uns mit den beiden in Tauranga getroffen, haben uns das Auto angeschaut und sind seit 11.1. stolze Besitzer eines Toyota Townace, BJ 1990, Turbodiesel, der komplett zum Campen umgebaut ist 🙂 🙂 :)! Simon und Chrissi haben die letzte Nacht im Camper-Van bei Paula & Erwin verbracht und wir hatten noch einen sehr lustigen letzten Abend. Wir haben die beiden dann in Tauranga beim Bus nach Auckland abgesetzt und dann hat unsere Erkundungstour durch Neuseeland so richtig gestartet…

Wir sind jetzt also seit fast einer Woche unterwegs und haben gut 1.000 Kilometer zurueckgelegt (der Toyota ist echt super und versorgt uns mit fast allem was wir brauchen) und eines ist klar: Obwohl uns so viele Leute schon im Vorhinein gesagt haben, wie schoen Neuseeland ist, sind wir von der Vielfaeltigkeit und Schoenheit dieses Landes total beeindruckt! Man faehrt mit dem Auto durch die Gegend und kommt an so tolle Plaetze und man sieht sich einfach nicht satt an der sich staendig wechselnden Landschaft, an dem Blau der Fluesse und Seen und den vielen kleinen Ueberraschungen, die das Land zu bieten hat. Obwohl wir erst seit knapp einer Woche so richtig unterwegs sind haben wir schon viele schoene Sachen erlebt. Der Blogeintrag wuerde einfach viel zu lang werden (das ist er eigentlich jetzt auch schon ;)), wenn ich alles erzaehlen wuerde. Also hier in Stichworten unsere Highlights bis jetzt:

1.    Tag:
Fahrt nach “Rotorua” und 1. Uebernachtung am Ufer des schoenen Sees “Tarawera”. Rund um Rotorua befinden sich einige der groessten Gysieren Neuseelands, kochende Schlammloecher und stinkenden Schwefelgas-Erdloecher.

2.    Tag:
Besuch des “Te Puia”, einem Termalgebiet mit Gysieren und Schlammloechern und einem nachgebauten Maoridorf. Hier hatten wir eine tolle Fuehrung und haben viel ueber die Geschichte des Landes erfahren und die Gysiere waren richtig toll! Hier haben wir auch einen lebenden Kiwi gesehen, von denen es leider nur mehr 70.000 in Neuseeland gibt. Weiterfahrt zu den “Hucka Falls” – sehr toller Wasserfall: das Wasser hat hier eine Farbe, dass man glaubt, dass die blau-tuerkise Farbe hineingiessen. Uebernachtung direkt am Fluss “Waikato” an einem Gratiscampingplatz.

3.    Tag:
Wanderung den Fluss entlang zu den “Hucka Falls”. Begehung der “Craters of the Moon”, eine Wanderung durch ein unnatuerlich anmutendes Gebiet voll heisser und dampfender Erdloecher, kochenden Schlammloechern und ein paar groesseren dampfenden Kratern, am Abend Minigolf am “Lake Taupo”, dem groessten Binnensee Neuseelands. Uebernachtung wieder am Gratiscampingplatz am Fluss “Waikato”.

4.    Tag:
In der Frueh waren wir bei heissen Quellen in Taupo, von dem Weg dorthin hat uns Erwin zuvor schon eine Karte angefertigt. Das Wasser hat dort 42 Grad und es war richtig angenehm, wie in der Therme. An diesem Tag sind wir viel gefahren, vom Lake Taupo wieder in den Norden bis ans Meer nach Whakatane und dann ueber eine der schoensten Autostrecken Neuseelands (laut Reisefuehrer) quer durchs Land bis an die oestlichste Stadt von Neuseeland, nach “Gisborne”. Der Reisefuehrer hat nicht gelogen, denn die Landschaft bei dieser Fahrt war sehr beeindruckend. Wir sind fast nicht vorangekommen, weil wir alle paar Kilometer stehen geblieben sind und fotografiert und geschaut haben. In Gisborne angekommen haben wir uns einen einsamen Platz am Strand gesucht und haben direkt am Meer uebernachtet.

5.    Tag:
Um 6 in der Frueh aufgewacht und den Sonnenaufgang ueber dem Meer beobachtet – grandios! Aufbruch zum “Lake Waikaremoana” (oder so aehnlich). Der See ist gar nicht so leicht zu erreichen, weil man ueber eine Schotterstrasse ziemlich hoch den Pass hinauf muss, aber der Toyota hat das gut gepackt! Hier haben wir eine Wanderung gemacht zu einem anderen kleinen See, den man nur zu Fuss erreicht und haben uns dort ein Ruderboot geschnappt und sind zu einer Insel gerudert, auf der ein weiterer, noch kleinerer See war (Seen gibt’s hier viele ;)). Den Schluessel fuer das Ruderboot haben wir schon im Visitor-Center gekriegt, von wo aus wir die Wanderung gestartet haben. Im Visitor-Center hat sich das nach einer romatischen Bootsfahrt zu einer Insel am See angehoert, aber es war harte Arbeit gegen die Wellen zu rudern und wir haben mit letzter Kraft die Insel erreicht und sind dann irgendwie wieder zurueck gekommen, aber es war schon fast nicht mehr lustig ;). Die Wanderung zum See mit dem Boot und zurueck war dafuer sehr schoen, durch einen Urwald mit hohen, alten Baeumen und meterhohen Farnen. Uebernachtet haben wir an einem Gratiscampingplatz direkt am “Lake Waikaremoana”, wo wir fast die einzigen waren an diesem idyllischen Plaetzchen.

6.    Tag:
Gestern sind wir dann die Schotterstrasse wieder runter und sind bis 20 Kilometer vor die Stadt “Napier” gefahren. Hier hat uns Julia wieder einen Gratiscampingplatz an einem schoenen See rausgesucht und wir haben hier den ganzen Nachmittag und Abend, lesend und essend im Schatten der Weiden am Wasser verbracht – einfach herrlich!

Ja und heute sind wir dann nach “Napier” gefahren, einer sehenswerten Stadt, die 1931 nach einem Erdbeben komplett neu aufgebaut wurde und deren Haeuserfassaden seit dieser Zeit optisch unveraendert sind. Man fuehlt sich hier in eine andere Zeit zurueckversetzt. Hier haben wir auch wiedermal einen Grosseinkauf gemacht, haben aufgetankt und haben beschlossen, dass wir wieder mal einen Blogeintrag schreiben. 😉

…Es koennte uns zur Zeit einfach nicht besser gehen. Wir geniessen die Freiheit mit dem Camper-Van und erfreuen uns an den vielen schoenen Momenten, die wir hier erleben. Am 21.1. geht’s mit der Faehre auf die Suedinsel von Neuseeland, von der uns schon Vielversprechendes erzaehlt wurde. Wir werden euch dann wieder berichten :)!

Bis dahin alles Liebe!
Eure Camper

PS: Wir hoffen es geht euch allen gut. Wir denken viel an euch und vermissen euch alle – euch wuerde es hier auch gefallen! 😉

Hier wieder ein paar Fotos:

Cape Tribulation und Sydney:

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Insektenmuseum bei Cape Tribulation

Boardwalk bei Cape Tribulation
Boardwalk bei Cape Tribulation
Coastal Walk von Bondi Beach zu Coggee Beach
Coastal Walk von Bondi Beach zu Coggee Beach

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...da hat er sich noch drauf gefreut... ;)
…da hat er sich noch drauf gefreut… 😉
Museumsschiffe im Darling Harbour, Sydney
Museumsschiffe im Darling Harbour, Sydney

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...ein kleiner Auszug der wartenden Schlange zu Silvester...
…ein kleiner Auszug der wartenden Schlange zu Silvester…
unser Platzerl
unser Platzerl

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Neuseeland (Tauranga bis Napier):

unsere eigene Wohnung bei Paula & Erwin im Garten

unsere eigene Wohnung bei Paula & Erwin im Garten

...der beste Fruehstuecksplatz in ganz Neuseeland!

...der beste Fruehstuecksplatz in ganz Neuseeland!

Chrissi und Julia im schoenen Garten von Paula und Erwin (Tauranga)
Chrissi und Julia im schoenen Garten von Paula und Erwin (Tauranga)
Sebastian & Elisabeth am Weg zum einsamen Strand

Sebastian & Elisabeth am Weg zum einsamen Strand

Wanderung an der Kueste entlang zu einsamen Straenden (Start bei Waihi Beach)
Wanderung an der Kueste entlang zu einsamen Straenden (Start bei Waihi Beach)
...unser 1. Abend mit eigenem Van :)
…unser 1. Abend mit eigenem Van 🙂
Geysire bei "Te Puia", Rotorua
Geysire bei „Te Puia“, Rotorua
Huka Falls, Taupo
Huka Falls, Taupo
Wanderung entlang des "Waikato River" mit Blick auf unseren Stellplatz 2. und 3. Nacht
Wanderung entlang des „Waikato River“ mit Blick auf unseren Stellplatz 2. und 3. Nacht
Craters of the Moon, Taupo
Craters of the Moon, Taupo

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Aritiatia Rapids (oder so aehnlich), Stromschnelle bei Taupo
Aritiatia Rapids (oder so aehnlich), Stromschnelle bei Taupo
Baden in den heissen Quellen, Taupo
Baden in den heissen Quellen, Taupo
Fahrt von Whakatane bis Gisborne, eine tolle Landschaft! (kommt am Foto bei Weitem nicht...)
Fahrt von Whakatane bis Gisborne, eine tolle Landschaft! (kommt am Foto bei Weitem nicht…)
...ein weiteres Foto unserer Fahrt nach Gisborne
…ein weiteres Foto unserer Fahrt nach Gisborne

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Sonnenuntergang, Gisborne
Sonnenuntergang, Gisborne
Morgenroete, Gisborne
Morgenroete, Gisborne
Wanderung zum nahegelegenen Ruderboot-See beim "Lake Waikaremoana"
Wanderung zum nahegelegenen Ruderboot-See beim „Lake Waikaremoana“
July in Ruderboot-Action (da sieht man, WER gerudert hat)
July in Ruderboot-Action (da sieht man, WER gerudert hat)
Perkito Falls (o.Ae.) nach dem Rudern
Perkito Falls (o.Ae.) nach dem Rudern
...unser Platzerl der 5. Nacht
…unser Platzerl der 5. Nacht
Abschied von Waikaremoana
Abschied von Waikaremoana
unser Platzerl der 6. Nacht :) am Lake Turito (o.Ae.)
unser Platzerl der 6. Nacht 🙂 am Lake Tutira

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...lustig ist das Camperleben :)
…lustig ist das Camperleben 🙂

Alles Liebe zu Weihnachten!!

FROHE WEIHNACHTEN!

…erst mal an alle! Wir sind heute die letzte Nacht im Calypso-Hostel in Cairns (ingesamt 10 Naechte, also mehr als genug ;)) und fahren morgen zum Cape Tripulation in den Regenwald, wo Internet und Handyempfang eher rar sind – daher schon heute an alle ein schoenes Weihnachtsfest mit allem was dazu gehoert!!!

Wir sind deswegen schon so lange in Cairns, weil Julia und ich uns mit einer Verkuehlung abgewechselt haben und sich unsere Tauchplaene nach hinten verschoben haben. Aber uns gehts echt super hier und wir haben viele tolle Sachen erlebt die letzten Tage. Ich (Samy) hab einen 4taegigen Tauchkurs gemacht und darf mich jetzt stolz „Padi Open Water Diver“ nennen und kann mit voller Ausruestung 18 Meter tief tauchen und so lange unten bleiben, bis mir die Luft ausgeht :)! Julia darf das ja schon seit ihrem Thailand-Urlaub vor 1,5 Jahren, hat hier aber noch einmal einen Auffrischungsnachmittag im Pool mitgemacht, um das eingerostete Wissen ueber „Pressure-Groups“ und co. aufzufrischen.
Nachdem ich meinen Kurs am Montag abgeschlossen hab, hatten wir heute die Moeglichkeit, gemeinsam mit dem Schiff rauszufahren und 2 tolle Tauchgaenge zu machen. Den ersten haben wir ohne Guide gemacht, also der erste selbstaendige Tauchgang. Beim 2. Tauchgang bei einem anderen Riff haben wir uns Francesco als Guide mitgenommen, da man sich hier leichter verirren kann und Fransceso uns zu den tollen Plaetzen gefuehrt hat, an denen wir viele tolle Korallen und Fische gesehen haben: „Hai“, „Rochen“, „Baracuda“ (einer hat mich in den Zeigerfinger gebissen, weil ich bloederweise mit meinen Fingern so getan habe, als wuerde etwas Fressbares ins Wasser fallen, und so schnell konnte ich gar nicht wegzucken, hat der schon meinen Finger im Maul – einfach selber schuld (werde trotzdem bald mal Baracuda essen gehen ;)), „Drueckerfisch“ (das ist kein ungefaehrlicher Fisch, weil er mit seinen scharfen Zaehnen und viel Koerpereinsatz sein Nest verteidigt und der hat Franceso angegriffen, aber nachdem Franscesco ihn 3mal mit dem Fuss getreten hat, ist er abgezogen – zum Glueck hatten wir einen Guide mit, der vorgeschwommen ist ;)), „Kugelfisch“, „Wally“ (= Napoleon Maori Wrasse, ein zutrauchlicher grosser Fisch, der gerne gestreichelt wird und tolle schillernde Farben hat), viele „Nemos“ (= Clownfische), „Riesenmuscheln“ (die sind echt riesig und wenn man sie an der weichen Innenseite streichelt zucken sie zusammen), „Seegurken“ (die ueberall am Sandboden liegen und die man auch gut angreifen kann) und vieles vieles mehr – es war total SUPER!!!
Die Rifflandschaft am Great Barrier Reef ist eine eigene kleine Welt. Die Korallen wachsen nur 3-4 Millimeter im Jahr, umso beeindruckender, wenn man diese Gebilde unter Wasser betrachtet. In den Korallen tummelt sich so viel Leben und geschaeftiges Treiben, das man oft nicht weiss, wo man hinschauen soll. Und Tauchen ist eine tolle Sache, wir waren bestimmt nicht zum letzten Mal!

Was war ausser tauchen sonst noch so los? Ich uebergebe an Julia… Ja, was hab ich in den 4 Tagen gemacht, an denen Samy tauchen war? Wie Samy schon geschrieben hat, hab ich mein Tauchwissen nochmal mit einem „Refresher“-Kurs erneuert – sehr viel ist irgendwie nicht haengen geblieben von Thailand, ausser, dass man staendig atmen soll und NIE die Luft anhalten! 😉 (aber gsd ist das Wissen ja schnell wieder da…. ;)) Am 2. Abend von Samys Tauchkurs waren wir zusammen beim sogenannten „Reef Teach“, wo uns einiges ueber das Great Barrier Reef erzaehlt wurde und die Tiere, die sich darin tummeln. Am darauffolgenden Tag habe ich alleine (in der aergsten Mittagshitze) einen Ausflug in einen (Regenwald)Park in der Naehe des Hostels unternommen. Der Park war echt toll – so viele riesige Baeume mit den tollsten Astgebilden :). Dort habe ich dann auch eine Oesterreicherin getroffen (wohlgemerkt die erste Osterreicherin seit wir unterwegs sind!), die hier schon laenger lebt und die mir erzaehlt hat, dass hier in diesem Park vor einer Woche ein 3m-Krokodil aus dem Fluss gekommen und einer Einheimischen nachgerannt ist! –Nach der Geschichte fuehlt man sich gleich nicht mehr so wohl so ganz allein in dem Park…. Es hat sich aber kein Krokodil blicken lassen und so bin ich gut wieder nachhause gekommen! 🙂
Seit gestern (also Dienstag, 21.12.) haben wir uns einen Mietwagen fuer 5 Tage ausgeborgt, mit dem wir gestern unsere erste Tagestour durch das Hinterland von Cairns (das „Northern Tableland“) unternommen haben. Der Tag war echt toll, auch wenn uns gleich zu Beginn nach unserem „Boardwalk“ durch den Regenwald von Kuranda bei der Besichtigung von Wasserfaellen ein starker Schauer ueberrascht hat. Die Regenjacken sind im Auto bereit gelegen. *g* Trotz eines Sprints zurueck zum Auto wurden wir dermassen nass, dass wir nochmals zurueck zum Hostel mussten, um uns wieder trockenes Gewand anzuziehen, bevor die Tour weitergehen konnte. Die Highlights des Ausflugs waren, neben der tollen huegeligen Wald- und Wiesenlandschaft voll ueppigen Gruentoenen, 2 soooooooooo tolle „Fig Trees“ (Curtain Fig (500 Jahre alt!) und Cathedral Fig, deren dutzende meterlange Luftwurzeln bis zum Boden haengen und die ausschauen, als waeren sie vom Set von „Herr der Ringe“) und ein Kratersee (Eacham Lake), in dem wir vom Ufer aus eine Babyschildkroete beobachten konnten!

Wir haben also viel erlebt hier und brechen morgen Frueh Richtung Norden auf in den Regenwald nach Cape Tripulation. Das Auto haben wir bis Sonntag, dann fliegen wir nach Sydney –  mal schauen was sich bis dahin noch alles ausgeht.

Wir vermissen euch und waeren jetzt zu Weihnachen gerne mit euch! Habt es schoen!!!

Bussal und bis bald,
die Open Water Diver

Hier wie immer die Fotos:

Tagesausfluege:

Regenwaldpark, Cairns

Regenwaldpark, Cairns

Regenwald-"Boardwalk", Kuranda

Regenwald-"Boardwalk", Kuranda

Julias selektiver Blick ;)

Julias selektiver Blick 😉

Tarzan des 21. Jhd.

Tarzan des 21. Jhd. (am Weg zu den Barron Falls)

Curtain Fig Tree (500 Jahre alt!!)

Curtain Fig Tree (500 Jahre alt!!)

Fotos von den Tauchtagen:

meine Tauchbuddies beim Kurs

meine Tauchbuddies beim Kurs

die vielen Schnorchler am Riff

die vielen Schnorchler am Riff

der Baracuda, der mich gebissen hat

der Baracuda, der mich gebissen hat

unser Liebling "WALLY"

unser Liebling "WALLY"

Wally mit Christina, eine Deutsche die mit uns getaucht ist

Wally mit Christina, eine Deutsche die mit uns getaucht ist

PHOTO 156
PHOTO 152

PHOTO 165

eine der grossen Muscheln (habe auch doppelt so grosse gesehen!)

eine der grossen Muscheln (haben auch doppelt so grosse gesehen!)

Samy in Dive-Action

Samy in Dive-Action

July in Dive-Action

July in Dive-Action

PHOTO 222

cool wars :):):)

cool wars :):):)